Glossar

Impact Play

Impact Play bezeichnet alle BDSM-Praktiken bei denen Schläge oder Stöße auf den Körper ausgeübt werden — durch Hände, Paddel, Peitschen oder andere Instrumente. Es ist einer der verbreitetsten Bereiche im BDSM.

Impact Play umfasst ein breites Spektrum von sanftem Klaps bis zu intensiven Schlägen mit Geräten. Was alle Formen verbindet: Die Intensität der körperlichen Empfindung ist zentraler Teil der Szene.

Formen von Impact Play

Spanking — Schläge mit der flachen Hand, meist auf das Gesäß. Gilt als Einsteigerform. Sanft und direkt kontrollierbar.

Paddling — Schläge mit einem flachen Paddel aus Holz, Leder oder Kunststoff. Intensiver als Spanking, aber noch relativ präzise.

Flogging — Schläge mit einer Flogger-Peitsche (viele weiche Lederstreifen). Das Gefühl variiert stark je nach Material und Technik — von streichelnd bis intensiv.

Caning — Schläge mit einem dünnen Stock (Cane). Sehr intensive Empfindung, hinterlässt leicht Striemen. Erfordert Technik und Erfahrung.

Whipping — Schläge mit einer Ein-Streifen-Peitsche. Hohes Präzisions- und Erfahrungserfordernis.

Cropping — Schläge mit einer Reitgerte. Präzise, punktuelle Empfindung.

Sicherheitszonen

Nicht alle Körperstellen sind gleich sicher für Impact Play. Als Faustregel:

Geeignet: Gesäß, Oberschenkel (hinten/außen), Schultern, oberer Rücken

Zu vermeiden: Wirbelsäule, Nieren (unterer Rücken), Steißbein, Gelenke, Hals, Kopf, Bauch, Fußgelenke

Haut und Aufwärmen

Wie beim Sport profitiert der Körper von einem „Aufwärmen“ — beginne mit sanfteren Schlägen und steigere die Intensität langsam. So gewöhnt sich die Haut an die Empfindung und das Verletzungsrisiko sinkt.

Nach dem Impact Play: Rötungen und leichte Blutergüsse sind normal. Offene Wunden, starke Schwellungen oder anhaltende Taubheit sind Signale um die Szene zu beenden und bei Bedarf medizinische Hilfe zu suchen.